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Neue Form der erfahrungsabhängigen Plastizität des adulten Gehirns entdeckt

Wissenschaftler zeigen bisher unbekanntes Ausmaß der erfahrungsabhängigen Reorganisation der Konnektivität neu entstandener Neurone des Hippocampus.

Der Hippocampus ist ein anatomisches Hirnareal, das zentral an der Gedächtnisbildung und der Regulation des emotionalen Verhaltens beteiligt ist. Darüber hinaus ist es eine der wenigen Regionen des erwachsenen Gehirns, in der neurale Stammzellen lebenslang neue Nervenzellen generieren. Diese bieten dem hippocampalen Schaltkreis eine fast einzigartige Möglichkeit der Plastizität, die eine wichtige Bedeutung für die Informationsverarbeitung und Regulierung des Gemütszustands hat. 

Die Anzahl der neu gebildeten Neurone des Hippocampus wird abhängig von neuen Erfahrungen und physischen Aktivitäten wie beispielsweise Sport gesteigert. Wissenschaftler vom Exzellenzcluster „Cellular Stress Responses in Aging-Associated Diseases“ (CECAD) der Universität zu Köln und des Max-Planck-Instituts für die Biologie des Alterns, von der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie von der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben gemeinsam erforscht, ob neben der Neurogenese auch die Konnektivität der Neuronen durch Erfahrungen beeinflusst wird.

http://www.uni-mainz.de/presse/64122.php

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