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Effizientes Lernen auch ohne schnelle Belohnung

Menschen und Tiere lernen schneller, wenn die Folgen ihrer Handlungen unmittelbar sind. Zeitliche Verzögerungen in der Abfolge von Ursache und Wirkung verunsichern Mensch und Tier und erschweren den Lernprozess.

Eine fundamentale Lernleistung unseres Gehirns besteht indes darin, auch in solchen komplexeren Situationen ein Ereignis korrekt mit der verursachenden Handlung zu verknüpfen. Es existieren darüber hinaus noch weitere, parallel ablaufende Mechanismen, auch solche, die dieses Ursache-Wirkung-Prinzip nicht berücksichtigen. Diese ganz verschiedenen Lernprozesse finden zwar in jeweils unterschiedlichen Hirnarealen, jedoch gleichzeitig statt.

Das interdisziplinäre Team aus Neurowissenschaftlern und Ingenieuren hat dafür in Studien die Auswirkungen zeitlicher bzw. inhaltlicher Verzögerungen von Ursache und Wirkung auf Lernprozesse untersucht, also Szenarien, in denen die Handlung eines Probanden nicht unmittelbar zum Erfolg führt. Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen wollten so herausfinden, welche Strategien Menschen finden, diese Herausforderung zu meistern und sowohl mit als auch ohne Anwendung korrekter Kausalzusammenhänge einen Lernzuwachs zu erreichen.

http://www.ovgu.de/Universit%EF%BF%BD%EF%BF%BDt/Organisation/Zentrale+Betriebseinheiten/Medien_+Kommunikation+und+Marketing/Presse_+und+%EF%BF%BD%EF%BF%BDffentlichkeitsarbeit/Pressemitteilungen/PM+2016/M%EF%BF%BD%EF%BF%BDrz/PM+22_2016-p-40432.html

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